12 - der sachliche Albumtitel täuscht. Herbert Grönemeyer ist fünf Jahre nach seinem berührenden Album Mensch ein weiterer, großer Wurf gelungen. Nicht altersweise, sondern reif, ernsthaft und doch verspielt, und auch musikalisch sehr unkonventionell. Die Distanz aus der Wahlheimat England tut offenbar sehr gut. Sie verstärkt seine deutschen Sprachbilder, die trotz gewolltem Pathos weder abgegriffen noch akademisch klingen, dafür mitten ins Herz...
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